Presse

02.06.2014  Dresdner Neueste Nachrichten, Lisa Werner-Art


06.01.2011   Dresdner Neueste Nachrichten, Lisa Werner-Art

Gleich im Kabinett daneben erwartet den Besucher der abschließende Höhepunkt, in dem sich Linie und Bewegung gewissermaßen bündeln und zu einem riesenhaften „Trieb“ aus rotem, blauem und gelbem selbstleuchtendem Acrylglas werden, dessen Reiz (sprich Leuchtkraft) mit sinkender Sonne wächst. Von dieser Arbeit, deren Schöpferin – man ahnt es sofort – Kerstin Franke-Gneuß ist, kann man sich zum Abschluss des Rundgangs noch einmal verzaubern lassen.


05.01.2011      Sächsische Zeitung, Uwe Salzbrenner

Sie (die Installation) sieht aus, als hätte die Künstlerin die Bewegungen von winzigen Flugkörpern mit gelbem, rotem und blauem Licht markiert, die sich von einem Luftstrom tragen lassen…


11.09.2010      Dresdner Neueste Nachrichten, Lisa Werner-Art

sanft schwingende Linien, sich miteinander verschlingend und wieder öffnend – in der Art im Winde schwankender Halme. Sprenkel im Hintergrund, die wie Hagelkörner erscheinen oder wie Notenköpfe. Schlierige, graue Bahnen – nassen Fußspuren im Hausflur nicht unähnlich. Harte, gerade Linien in der Art einer klaren Positionierung. Sie strahlen etwas Zielgerichtetes aus, könnten aber auch den Charakter von verletzenden Einschnitten haben oder ein „Strich durch“ meinen. Ein Aufeinandertreffen kann explosiv oder unspektakulär ausfallen. Mitunter stoßen Linien aus einem Dunkel, das an Urmaterie erinnert, hervor. Manchmal werden sie auch breiter, wirken wie ein Graben in einer Landschaft oder ein dunkles Wellental, während sich daneben flächigere, etwas hellere Partien ausbreiten. Und dazwischen strahlt Licht –  sparsam, aber pointiert – hervor.